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Zum 1. Mal Heidenau K60 Ranger. Mal sehen,

wie er sich fährt.

Am Anreisetag direkt über die Helisheidi, einen Schotterpass von 14 % Steigung und Gefälle. Bei orkanartigem Wind kein Vergnügen. Übernachtung auf dem Campingplatz direkt über dem Stugadil Canyon.

Heute, am Freitag den 8.8. über die F 910 und F 905 nach Mödrudalsleid. Pause im Fjellacafé. Dann weiter zum Dettifoss und zum Myvatn See auf einen Campingplatz.

Samstag 9.8.

Da das Wetter tendenziell im Westen schöner werden sollte, machen wir uns auf der Ringstraße auf Richtung Blondues. Von dort aus können wir uns entscheiden entweder die F35 oder die Westfjorde zu befahren. Heute war, wettertechnich, jedenfalls noch Luft nach oben

Sonntag 10.8.

Wir fahren die (F) 35 Richtung Süden, insgesamt fast 200 km offroad. Anfangs gut zu befahren, wird es aber ab der Hälfte furchtbar. Eine Schlaglochpiste der übelsten Sorte. Dafür ist das Wetter schön und wir besuchen das Geothermalgebiet, welches direkt neben der Piste liegt. Ein Stop am Tourihotspot Gullfoss darf nicht fehlen, der Wasserfall ist beeindruckend.

Montag 11.8.

Bei bestem Wetter packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf Richtung Westfjorde. Die F 550, eine traumhafte Hochlandpiste, befahren wir und machen einen Abstecher über die F 551 zum Langjökul, dem zweitgrößten Gletscher Islands. Wir fahren vor bis zur Gletscherzunge, beeindruckend. Am Abend finden wir Unterkunft in Holmavik auf dem Campingplatz.

Nachdem es gestern, am 12.8. eine reine Straßenetappe von Holmavik nach Pringery gab, stand heute Mittwoch den 13.8. die F 622 auf dem Programm. Befahrbar komplett nur bei Ebbe, da einige hundert Meter über einen sehr groben Steinstrand verlaufen. Um es kurz zu machen: Wir haben es geschafft, sind es selber aber auch.

Donnerstag 14.8.

Heute ging es zum westlichsten Punkt Islands und damit auch Europas. 400 m Klippen die steil ins Meer abfallen, spektakuläre Ausblicke und eine anspruchsvolle Straße sind die Zutaten dafür.

15.8. Verbindungsetappe

Wir verlassen die Westfjorde bei gruseligem Wetter. Es ist sehr windig und regnerisch, so dass wir direkt mit Regenkombi losfahren. Zwischendurch wird der Wind so stark, dass ich das Motorrad kaum um die Ecke bekomme. Der Tag endet auf dem Campingplatz Thingvellir. Ab morgen stehen wieder Hochlandpisten auf dem Programm. Die Wettervorhersage ist gut.

16.8.

Wir wollen, über eine kleine F Straße zum Haifoss. Über eine schöne, teils geröllige, Piste kommen wir an eine Furt, welche ca. 20m breit ist und am Grunde dicke Steine aufweist. Aufgrund der Regenfälle ist der Wasserstand relativ hoch. Wir kehren um und machen uns auf den Weg zum Hochlandcamp Landmanalaugar. Bei einer kleinen Pause mache ich eine unschöne Feststellung; an der Vorderradgabel verliere ich Öl. Damit sind Hochlandpisten für mich tabu und ich mache mich auf zurück zur Ringroad. Dennis fährt weiter nach Landmanalaugar.

17.8.

Der Skogafoss ist ein gewaltiger Wasserfall, der direkt neben dem Campingplatz ist. Nach einem Tank- und Kaffeestop in Vik treffe ich Dennis an der Einmündung der F208 in die Ringroad. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg zum Diamond Beach und danach zum Campingplatz in Höfn.

18.8. Von Höfn, über die Ringroad und ein Stück Gravel, nach Egolstadir. Hier bleibe ich bis Donnerstag, dann geht es auf die Fähre von Seydisfjordur nach Hirtshals.

Donnerstag 21.8.

Island verabschiedet uns mit Premiumwetter. Als ich am Morgen, von Egilstadir aus, über die 93 nach Seydisfjordur fahre ich es zwar nur 5°C, aber die Sonne lacht. Nach dem Einchecken lässt es sich auf dem Sonnendeck der Norröna daher wunderbar aushalten.